"Zögernd sah ich mich um. Ich war in einem Korridor gelandet, einem schier unendlich langen, mit zahllosen Türen rechts und links. Die Tür, durch die ich gekommen war, hatte einen Anstrich in sattem Grün, dunkle, altmodische Metallbeschläge, einen Briefschlitz aus dem gleichen Material und einen hübschen Messing-Türknauf in Form einer gekrümmten Eidechse.
Plötzlich war mir sonnenklar: Wenn ich wissen wollte, was es mit diesen rätselhaften Träumen auf sich hatte, dann musste ich sie öffnen. Und hindurchgehen.
Wenn ich den Mut dazu hatte."
Titel: Silber - Das erste Buch der Träume (Band 1)
Autorin: Kerstin Gier
Verlag: FJB
Seitenzahl: ca. 411 Seiten
Preis:
-Hardcover: 18,99€
-Hardcover: 18,99€
- ebook: 16,99€
Es ist mal wieder ein typisches Kerstin Gier-Buch zum Verlieben.
Der Humor, der in diesem Buch von der 1. bis zur letzten Seite vorhanden ist, ist echt unglaublich witzig und lässt einen des öfteren grinsend zurück in die Realität kommen.
Kerstin Gier hat es auch einfach drauf, ihre Charakter sympathisch erscheinen zu lassen. Mir war wirklich jeder der Charakter so sympathisch und ich habe alle ins Herz geschlossen, außer wie natürlich in jedem Buch, die Bösen...
Liv als Protagonistin ist so toll, wie sie immer alles so sarkastisch kommentiert und sich einfach durch fast nichts aus der Fassung bringen lässt. Auch Henry und Grayson waren mir sofort sympathisch, obwohl ich sagen muss, dass ich Grayson ein bisschen mehr mag als Henry, der sich immer ein bisschen hinter einer Fassade versteckt. Grayson dagegen hat einen sehr süßen, aber für Liv, die sehr neugierig ist, eher nervigen Beschützerinstinkt für sie entwickelt. Jasper ist auf der einen Seite sehr nervig, aber dadurch, dass er so "dumm" ist, muss ich jedes Mal über ihn lachen und so mit finde ich ihn auch sympathisch.
Ganz im Gegenteil zu Arthur und Anabel, sie waren die Teufel in Person..., darauf gehe ich jetzt aber nicht noch näher ein, da ich sonst spoilern könnte...
Allgemein die Idee mit den Träumen und dem Traum-Korridor fand ich so faszinierend und an der Umsetzung hat es dann auch nicht mehr gehadert. Ich konnte mir immer jedes einzelne Detail bildlich, wie ein Film, vorstellen und hatte nie wirklich Schwierigkeiten.
Allerdings gibt ein kleines Aber, denn manchmal kamen Personen in dem Buch vor, bei denen nicht beschrieben wurde, in welcher Beziehung sie jetzt zu Liv oder ihrer kleinen Schwester stehen.
4½ ♥
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