Freitag, 15. April 2016

Rezension: Maybe Someday

Er würde bis ans Ende der Welt gehen.
Aber nicht für sie, sondern für eine Andere...
"Alles, was Sydney will, ist eine Wohnung.
Alles, was Ridge will, ist eine Mitbewohnerin, die ihm beim Song schreiben hilft.
Alles, was sie nicht wollen, ist, sich ineinander zu verlieben. Und dann passiert es doch..."



Titel: Maybe Someday
Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 426 Seiten
Preis:
- Taschenbuch: 12,95
- ebook: 9,99

Da ich schon ein paar Bücher von Colleen Hoover gelesen habe, hatte ich an dieses Buch gewisse Erwartungen und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Colleen Hoover hat mal wieder eine atemberaubende, fesselnde Geschichte geschrieben.
Es wird ein Thema in diesem Buch angesprochen, dass es meiner Meinung nach nicht so oft in Büchern gibt. Ich werde jetzt nicht sagen, was es ist, da ich euch diese Überraschung nicht vorwegnehmen möchte.
Auch finde ich es toll, dass Colleen Hoover öfter mit sehr inspirierenden Menschen zusammenarbeitet. In der "Slammed"_Trilogie die Poetry-Slam-Texte, in "Love and Confess" ein Künstler und hier in "Maybe Someday" ein Sänger. Wenn man sich erst die Texte im Buch durchliest und die Lieder danach anhört, fühlt es sich sogar so an, als ob man die Songs schon ewig kennen würde. 

Jetzt zu den Charakteren.
Sydney war mir zwar sympathisch, allerdings hat sie immer sehr schnell angefangen zu weinen. Ich wette, in diesem Buch wurde bestimmt 1 Liter an Tränen vergossen. Allerdings ist dies auch eine Seite ihres Charakters. Meiner Meinung nach war sie mir aber dann doch etwas zu naiv, vor allem gegenüber Ridge, der wie man aus dem Broschurtext erfährt, eine langjährige Freundin hat. 
Um gleich zu Ridge zu kommen, er ist zwar echt süß und ich habe ihn auch bis mindestens zur Hälfte des Buches geliebt, allerdings kommt dann ein Plot, ab dem ich mir eine Zeit lang nicht mehr so sicher bin, ob ich ihn mögen soll, meiner Meinung nach spielt er in dieser Situation sehr mit Sydney und Maggie (seiner Freundin). Aber gegen Ende bringt er das dann auch wieder einigermaßen in Ordnung, ich muss aber trotzdem sagen, dass ich ihn nicht als meinen Fictional Boyfriend aussuchen würde.

Mit Maggie war ich anfangs nicht ganz so im Reinen, sie war mir irgendwie zu aufgesetzt, aber sie wurde mir immer sympathischer und ich hätte gegen Ende doch gerne ein bisschen mehr von ihr erfahren, da ich sie doch echt interessant fand.
Dann gibt es da noch Warren und Bridgette, die ich beide auf ihre Weise nett fand. An Warren fand ich vor allem so cool, dass er, Ridge und Sydney sich zu Beginn Streiche gespielt haben und so dieser bekannte Oreo-Zahnpasta-Prank zum Einsatz kam. 
Aber auch hier hätte ich mir irgendwie eine Freundschaft zwischen Bridgette und Sydney vorstellen können, doch dies wird meiner Meinung nur gegen Ende mal ein bisschen angedeutet.

Alles in allem fand ich das Buch echt gut und es ist irgendwie einfach das typische Colleen Hoover-Buch, was mich zwar an ein paar Stellen mehr überzeugen hätte können, aber mich trotzdem echt umgehauen hat.

5



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